Wir streben nach dem Positiven und versuchen, das Negative zu minimieren. Dieses hedonistische Grundprinzip wohnt uns grundsätzlich inne, allerdings verkennen oder vergessen wir es manchmal. Dann fehlt uns die innere Balance, um auszugleichen und unserem Nervensystem eine kleine Pause zu gönnen.
Urlaub und wiederkehrende Auszeiten ermöglichen genau das: Luft zu holen, neue Energie zu gewinnen und uns wieder stärker positiven Gefühlen wie Freude, Zufriedenheit und Dankbarkeit zuzuwenden. Alles Gemütszustände, denen wir in einem zu belebten (Arbeits-)Alltag häufig nicht genügend Raum in unserem Bewusstsein geben können. Es ist wichtig, darauf zu achten. Und manchmal funktioniert das am besten mit einer vertrauten Person an unserer Seite, die einem liebevoll, aber klar sagt, wenn man wieder zur „Faust“ wird und es Zeit für ein wenig Ausgleich ist.
Übrigens: Für unseren Organismus macht es zunächst keinen grundsätzlichen Unterschied, ob Aktivierung durch etwas Positives (beispielsweise eine Familienfeier am Wochenende) oder durch etwas Belastendes im Arbeitsalltag entsteht. Auch schöne, erlebnisreiche und intensive Zeiten können Kraft kosten. Deshalb brauchen selbst Flow, Begeisterung und positive Aufregung gelegentlich einen Gegenpol aus Ruhe und Regeneration.
Darauf einen Schluck eines Spaßgetränks, damit wir nicht vergessen, auch inmitten von Vertrautheit und schönen Momenten für Ausgleich zu sorgen.
Denn was im Urlaub funktioniert, würde in angepasstem Maß auch unserem Alltag ziemlich gut stehen. #kopfvitamin#sevilla #spanien